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Monatsrückblick: Januar 2021

Ich habe mich dazu ent­schie­den am Ende jeden Monats einen Monats­rück­blick zu ver­fas­sen.
Ich wer­de auf die Tätig­kei­ten, die ich in dem Monat bezüg­lich der Web­site erle­digt habe, ein­ge­hen. Hier wer­de ich auch die aktu­el­len Zah­len (Sei­ten­auf­ru­fe, Sei­ten­be­su­cher, usw.) des Monats ver­öf­fent­li­chen. Außer­dem las­se ich euch auch wis­sen, wel­che Expe­ri­men­te & Pro­jek­te in der nächs­ten Zeit geplant sind.

Es soll so eine Art News update für die zwei Leser, die mir hier fol­gen wer­den. Es soll aber auch eine Mög­lich­keit sein, für mich am Ball zu blei­ben und die Sei­te nicht kom­plett zu ver­nach­läs­si­gen. Schaut also ger­ne am Anfang jeden Monats hier vor­bei, um zu erfah­ren, mit wel­chen Pro­ble­men ich mich hier rumschlage.

Wie verlief der Januar?

Wie jedes Jahr aufs Neue woll­te ich mir zum Start des neu­en Jah­res mei­ne Zie­le, die ich in dem Jahr unbe­dingt errei­chen will, notie­ren. Die letz­ten Jah­re hat es aber abso­lut nicht funk­tio­niert und mir ist auf­ge­fal­len, dass ich immer wie­der depri­miert dar­über bin, wenn ich am Jah­res­en­de zu weni­ge grü­ne Häk­chen hin­ter mei­nen Zie­len ste­hen habe. Aus die­sem Grund notier­te ich mir in die­sem Jahr kei­ne Ziele.

Ich bin es die­ses Jahr anders ange­gan­gen und hab mir bestimm­te Zei­ten fest­ge­legt, die ich in bestimm­te Fel­der wöchent­lich inves­tie­ren wer­de (hof­fent­lich). Ich leg­te mir auch Prio­ri­tä­ten und eine Rhein­fol­ge für die­se fest. Mei­ne Web­sei­te steht hier­bei an zwei­ter Stel­le und nimmt min­des­tens 14 Stunden/Woche in Anspruch. Die­ses Sys­tem funk­tio­niert bis jetzt sehr gut für mich.

Was wurde in 56 Stunden geschafft?

Ange­fan­gen habe ich damit mei­ne Web­sei­te auf den neu­es­ten Stand zu brin­gen. Dazu gehör­ten Updates von Plug­ins, des The­mes und Word­Press. Ich lösch­te dabei den Rei­ter Blog im obe­ren Menü und ersetz­te ihn mit mei­nen vier Haupt­ka­te­go­rien, weil ich das so in der Desk­top­ver­si­on anspre­chen­der fin­de. Auch, wenn über 75 % mei­ner Besu­cher über ein Smart­phone auf den Blog kom­men und die Ver­bes­se­rung nie sehen werden.

Als Nächs­tes füg­te ich einen Slider unter dem obe­ren Menü ein. Er wech­selt auto­ma­tisch zwi­schen drei zufäl­li­gen Bei­trä­gen hin und her. Auch hier sieht es in der Mobi­len Ver­si­on schlech­ter aus als auf dem Desk­top. Ich habe außer­dem ver­sucht das Pro­blem zu lösen, bei dem man bei klei­ne­ren Smart­phone Dis­plays, mein Social-Media-Menü falsch dar­ge­stellt bekommt. Lei­der erfolglos.

Das Kreuz über­schnei­det mei­nen Insta­gram Link und die Suche mit You­Tube ebenfalls

Google Analytics

Rich­tig viel Zeit und Kopf­zer­bre­chen hat mich das nächs­te Pro­blem gekos­tet: Goog­le Ana­ly­tics & der Opt-out Link. Zuerst füg­te ich eine Coo­kie-War­nung hin­zu, die beim ers­ten Star­ten mei­ner Web­sei­te auf­poppt und den Besu­cher wis­sen lässt, dass ich Coo­kies dazu benut­ze, um mei­ne Sei­te zu ver­bes­sern. Durch die kann ich näm­lich eini­ge anony­mi­sier­te Benut­zer­da­ten mes­sen. Wie z.B. den Klick auf mei­ne Sei­te, den Bewe­gungs­ver­lauf von Sei­te zu Sei­te, die Sit­zungs­dau­er, die der Besu­cher auf mei­ner Sei­te ver­bracht hat, von wel­chem Gerät er auf mei­ner Sei­te gekom­men ist (Mobil, Desk­top, Tablet), und noch mehr.

Das Gan­ze wird von Goog­le anony­mi­siert. Das heißt ich und Goog­le kön­nen nicht die voll­stän­di­ge IP des Besu­chers sehen, da hier die letz­ten Stel­len der IP-Num­mer ver­frem­det wer­den. Ich kann also unmög­lich aus den Daten auf eine bestimm­te Per­son schlie­ßen. Es wäre auch nicht sinn­voll, da mich das Nut­zer­ver­hal­ten der Gesamt­heit mehr inter­es­siert als das eines Einzelnen.

Es hat also erst­mal gedau­ert sich rich­tig dar­über zu infor­mie­ren und die Daten, die bei mir ankom­men zu anony­mi­sie­ren. Doch die letz­te Her­aus­for­de­rung, die sich mir stellt, ist die­ser ver­damm­te Opt-out-Link.
Mit die­sem Link, der nor­ma­ler­wei­se in der Daten­schutz­er­klä­rung vor­han­den ist, kön­nen sich Besu­cher aus dem Track­ing her­aus­neh­men und die Daten der Besu­cher wer­den nicht mehr auf der jewei­li­gen Web­sei­te erfasst.

In die­sen Link habe ich sehr viel Zeit rein­ge­steckt, ohne ihn rich­tig zum Lau­fen brin­gen zu kön­nen. Dar­um wer­de ich mich auf jeden Fall noch­mal küm­mern müs­sen, bevor ich jeg­li­che Wer­bung auf mei­ner Sei­te schal­te oder irgend­et­was ande­res anbie­te. (Bei­des ist noch nicht geplant)
Die Geset­zes­la­ge in der EU zu dem The­ma ist sehr unüber­sicht­lich und ich wer­de mich noch­mal mit dem The­ma aus­ein­an­der­set­zen müssen.

Sprachen

Die nächs­te Bau­stel­le in die­sem Monat waren die Spra­chen. Es war von Anfang an geplant mei­ne Sei­te in Deutsch, Eng­lisch und Rus­sisch zu ver­öf­fent­li­chen. Ich besorg­te mir dazu sogar die andyroll.ru Domain, die mich zusätz­lich ver­damm­te 138 € in den zwei Jah­ren kos­te­te. Benutzt oder etwas dar­aus gemacht habe ich aller­dings nicht und ich habe sie die­ses Jahr auch gekün­digt, weil ich so schlau war mich end­lich mal über Spra­chen zu informieren.

Ich fand her­aus, dass es für einen Blog­ger sinn­vol­ler ist, mehr­spra­chi­ge Web­sei­ten nicht über meh­re­re Domains zu imple­men­tie­ren, son­dern über eine Domain und den Weg: andyroll.com/ru, andyroll.com/de und andyroll.com/en. Und dafür gibt es Plug­ins! Man instal­liert sich ein­fach ein Plug­in und schon läuft es und man kann sei­ne Sei­te in alle Spra­chen der Welt übersetzen. 

Anfangs woll­te Ich wie­der einen dum­men Feh­ler machen und mir ein kos­ten­pflich­ti­ges Plug­in kau­fen, bis ich gemerkt habe, dass es auch wel­che gibt, die kos­ten­los sind und genau­so gut arbeiten. 

So über­setz­te ich mei­ne Sei­te fast voll­stän­dig in die eng­li­sche Spra­che. Wobei ich mei­ne Bei­trä­ge in einen bes­se­ren Goog­le Über­set­zer rein­ge­hau­en habe und anschlie­ßend die Feh­ler, die ent­stan­den sind, ver­bes­ser­te. Ich woll­te nicht all­zu viel Zeit in alte Bei­trä­ge inves­tie­ren, da die­se sowie­so kaum von jeman­dem gefun­den wer­den, auf­grund der SEO. 

Oben rechts sieht man nun die ame­ri­ka­ni­sche Flag­ge, um die Spra­che auf eng­lisch umzustellen

Search Engine Optimization (kurz: SEO)

SEO bedeu­tet auf Deutsch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung und dient dazu sei­ne Sei­ten und Bei­trä­ge so zu opti­mie­ren, dass sie bei der Goog­le Suche auf höhe­ren Plät­zen erschei­nen. Jeder der mehr dazu wis­sen will, soll­te sich selbst dar­über infor­mie­ren, da es ein schwie­ri­ges und lan­ges The­ma ist. Aber um es kurz zu for­mu­lie­ren: Man kann mit bestimm­ten Wör­tern, Bil­dern und Inhal­ten sei­nen Platz im Ran­king bei der Goog­le Suche beeinflussen.

Die SEO ist das wich­tigs­te, wor­auf man bei einer Web­sei­te ach­ten soll­te. Denn nur mit einer guten SEO wird man im Inter­net gefun­den und kann dadurch auch mal ande­re Besu­cher auf sei­nem Blog begrü­ßen als nur sei­ne eige­ne Fami­lie & Freunde.

Das Pro­blem hier­bei ist, dass es ver­dammt schwer ist mit einem Blog und den The­men, die ich z.B. habe, die SEO zu per­fek­tio­nie­ren.
Es gibt schon etli­che Sei­ten, die z.B. über eine bestimm­te Diät berich­tet haben und die­se Sei­ten sind meis­tens grö­ßer und ste­hen des­halb höher im Ran­king. Da hat man als Neu­an­kömm­ling kaum eine Chance.

Nichts­des­to­trotz habe ich im Janu­ar 2021 die SEO aller mei­ner Bei­trä­ge so gut es geht ver­bes­sert. Dies tat ich mit­hil­fe eines Plug­ins, dass einen auf die ver­schie­de­nen Feh­ler und Ver­bes­se­run­gen hinweist.

Hier sind eini­ge Wer­te zu sehen, auf die es ankommt

Und ich habe es Tat­säch­lich geschafft mit ein paar Bei­trä­gen gute Plät­ze zu bele­gen, sofern man das Rich­ti­ge sucht:

Mein Betrag mit den meis­ten Besuchern
Ändert man nur die Zahl ver­schlim­mert sich das Ran­king kaum
Sobald die Leu­te aber was ande­res ein­ge­ben, als man erwar­tet, so wird man nicht gefunden
Mein Bei­trag mit den meis­ten Besu­chern auf Platz 2
Kaum Besu­cher durch Goog­le bei die­sem Beitrag
Sehr weni­ge Besu­cher durch Google

Statistiken & Kosten der Webseite

Der gan­ze Spaß die­ser Web­sei­te hat mich bis heu­te ins­ge­samt 433 € gekos­tet.
240 € für die andyroll.com & andyroll.de (inklu­si­ve wei­te­rer Domains), 138 € für andyroll.ru und 55 € für das The­me (Design der Web­sei­te), wel­ches ich benut­ze. Gan­ze 0 € habe ich geschafft mit der Sei­te ein­zu­neh­men. Ist auch ver­ständ­lich, weil ich mich kaum dar­um geküm­mert habe und ein­fach zu faul war. Mei­ne jähr­li­chen Kos­ten belau­fen sich nun auf 120 € allei­ne für die Web­sei­te. Ich bräuch­te ca. 120.000 — 240.000 Sei­ten­auf­ru­fe jähr­lich oder 10.000 — 20.000 Sei­ten­auf­ru­fe monat­lich, um die­se Kos­ten zu decken.

Seit dem Start der Web­site im Mai 2019 bis zum 31.Dezember 2020 erziel­te mei­ne Web­sei­te fol­gen­de Werte:

1858 Besu­cher
2573 Sit­zun­gen
1,40 Sit­zun­gen pro Besu­cher
5179 Sei­ten­auf­ru­fe
2,01 Sei­ten­auf­ru­fe pro Sit­zung

1:53 Minu­ten durch­schnitt­li­che Sit­zungs­dau­er
73,73% Absprungra­te (Besu­cher, die kei­ne wei­te­re Sei­te nach der Ein­stiegs­sei­te besuchten)

Top 10: Sei­ten­über­sicht Mai 2019 — Dezem­ber 2020

Januar 2021

Da ich in die­sem Monat viel an mei­nem Blog gear­bei­tet habe und teil­wei­se auch ein paar Mal selbst auf die Sei­ten geklickt habe, wür­de ich unge­fähr die Hälf­te von allen Zah­len in die­sem Monat abzie­hen. Da ich nun aber auch gelernt habe, wie man sich selbst aus den Daten raus­fil­tern kann, wird sowas in Zukunft nicht mehr vorkommen.

Was ist für die Zukunft geplant?

Wie ihr sicher­lich bemerkt habt, habe ich mir einen You­Tube-Account erstellt und wer­de ab jetzt mei­ne Expe­ri­men­te auch als Video raus­brin­gen.
Dafür habe ich mir extra ein sehr span­nen­des Expe­ri­ment her­aus­ge­sucht, wel­ches ich im Janu­ar gestar­tet habe und wel­ches einen Monat lang andau­ern wird. Es wird gefilmt, bear­bei­tet und soll­te Anfang/Mitte März auf mei­nem You­Tube-Kanal erscheinen. 

Je nach­dem wie gut das ers­te Video ankommt, pla­ne ich einen bestimm­ten Rhyth­mus ein­zu­füh­ren, in dem ich neue Vide­os ver­öf­fent­li­che. Ob wöchent­lich, jede zwei­te Woche oder monat­lich, weiß ich noch nicht. Ich habe auf jeden Fall vie­le span­nen­de Expe­ri­men­te in mei­nem Kopf, die man auch in der Form noch nir­gend­wo gese­hen hat. Die­se wer­den nichts mit einer Diät zu tun haben, die 1000 Leu­te schon vor mir gemacht haben.

Ein Tipp wor­über es in mei­nem ers­ten Expe­ri­ment gehen wird

Wie ich die per­fek­te Sym­bio­se aus You­Tube und andyroll.com errei­che, weiß ich noch nicht. Ich könn­te mir vor­stel­len in Zukunft, wäh­rend ich dabei bin ein Expe­ri­ment zu machen täg­lich oder wöchent­lich auf mei­nem Blog dar­über zu berich­ten. Sobald das Video dann fer­tig wäre, wür­de ich es auf You­Tube ver­öf­fent­li­chen und gleich­zei­tig auch am Anfang des Bei­trags zum Expe­ri­ment verlinken. 

Die Leu­te, die Lust und Lan­ge­wei­le haben könn­ten mir dadurch in “Echt­zeit” bei den Expe­ri­men­ten auf mei­nem Blog fol­gen und am Ende das End­pro­dukt noch­mal visu­ell als Video sehen. Oder ein­fach abwar­ten und am Ende das Video auf You­Tube schau­en, wo sie mich ein­fach abon­nie­ren kön­nen. (Bit­te)

Sobald das alles sei­nen Lauf nimmt wer­de ich auch ver­su­chen mich mehr um mein Insta­gram zu küm­mern und dort mehr aktiv zu werden.

Januar 2021: Fazit

Wie ihr seht habe ich in die­sem Monat ziem­lich viel erreicht und habe auch noch sehr viel für die Zukunft geplant. Ich wer­de auf jeden Fall ver­su­chen die­ses Jahr dran­zu­blei­ben und schau­en, wie es sich nach einem Jahr entwickelt. 

Und wenn es am Ende nichts wird, habe ich ein tol­les Abschluss­expe­ri­ment geschafft: “Wie kann man täg­lich zwei Stun­den sei­nes Lebens erfolg­reich ver­schwen­den?” (Ist natür­lich nicht wahr, weil ich hier eine Men­ge neu­es ler­ne und es mir auch sehr viel Spaß macht)

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